Du wirst morgen sein, was du heute denkst. – Buddha

Dieses Zitat von Buddha zeigt, wie kraftvoll unsere Gedanken sind.

Gedanken beeinflussen unsere psychische Gesundheit, unsere Beziehungen und das Potenzial, unsere Ziele zu erreichen. Sie beeinflussen auch unsere körperliche Gesundheit – z. B. unser Immun- und Nervensystem oder unsere Verdauung.

Zum größten Teil beeinflussen Gedanken aber unser Handeln.

Es sind immer unsere Gedanken, die darüber bestimmen, ob unser Leben sich positiv oder negativ entwickelt. Plagen uns ständig Sorgen, Ängste und negative Gedanken, wird es schwer unser Leben in eine positive Richtung zu lenken.

Dadurch, dass wir unsere Gedanken aktiv bestimmen können, können wir auch unser Leben aktiv zum Besseren ändern. Du weißt zwar, dass du der Schöpfer deines glücklichen Lebens bist, weißt aber nicht genau, wie du das umsetzt?

Diese 5 Gewohnheiten haben mir auf meinem Weg sehr geholfen und ich bin mir sicher, dass sie auch dir helfen können.

1. Achtsamkeit

Achtsamkeit bringt Bewusstsein in unsere Gedanken und ist die Fähigkeit, unsere Gedanken neutral zu beobachten. Meditation und Achtsamkeit praktizieren Buddhisten schon über 2500 Jahre und auch die moderne Wissenschaft erforscht die Thematik seit einigen Jahren.

Studien haben gezeigt, dass Achtsamkeitstraining zahlreiche Vorteile hat:

  • Stressreduktion
  • Besseres Erinnerungsvermögen
  • Steigerung von Fokus und Kreativität
  • Schnellere Informationsverarbeitung
  • Erhöhtes Wohlbefinden und eine bessere Stimmung
  • Höhere Empathie anderen und sich selbst gegenüber

Wir befreien uns mit mehr Achtsamkeit auch von Selbstverurteilung und dem Streben nach Kontrolle.
Sie bringt uns ins Hier und Jetzt, wodurch wir uns nicht ständig darauf konzentrieren, was wir noch alles erreichen oder verbessern müssen. Wir lassen auch wertende Gedanken über andere Menschen, die Vergangenheit und die Zukunft los.

Mit Achtsamkeit greifen wir aktiv in unsere mentalen Prozesse ein. Wir verhindern dadurch, dass wir uns in der Spirale von negativen Gedanken verlieren.Wir hören auf, Horrorszenarien in unserem Kopf zu kreieren, auf die wir dann sonst so reagieren, als seien sie wahr.

Achtsamkeit schafft Raum, um unsere Gedanken und Handlungen zu hinterfragen und ggf. zu ersetzen. Durch das Beobachten unserer Gedanken können wir wenig hilfreiche, sich wiederholende Gedanken eliminieren.

Es bedarf Übung – aber mit Achtsamkeitstraining (z. B. durch Atemübungen, Yoga oder Meditation) wirst du in der Lage sein, konstruktive Veränderungen in deinem Leben vorzunehmen.
Du wirst leichter aus Fehlern in der Vergangenheit lernen, anstatt sie immer wieder zu wiederholen.

Achtsamkeit ist langfristig gesehen ein wahrer Power Booster für dein Selbstwertgefühl.

2. Positiver Self-Talk

Die Art und Weise wie du mit dir selbst umgehst, beeinflusst deine äußeren Umstände. Die Art und Weise wie du mit dir selbst sprichst, beeinflusst deine inneren Gegebenheiten.

Liebevolle Worte an uns Selbst können unsere Denkweise, Stimmung, Leistung und Beziehungen enorm steigern. Das wusste bereits Dr. Joseph Murphy als er 1962 das Buch „Die Macht des Unterbewusstseins“ veröffentlichte.

Beschäftige Deinen Geist mit den Werten von Harmonie, Gesundheit, Frieden und guten Willen und Wunder werden in Deinem Leben geschehen. – Joseph Murphy

Selbstkritik hingegen beeinflusst alle Bereiche deines Lebens negativ.
Zudem ist Selbstkritik eine der hinterlistigsten Feinde unseres gesunden Selbstwertgefühls.

Um Selbstkritik zu überwinden musst du dir erst einmal über deinen weniger hilfreichen Self-Talk bewusst werden. Du kannst dir bereits denken, dass Achtsamkeitstraining dir dabei enorm helfen kann. Aber auch durch das Aufschreiben von negativem Self-Talk kannst du dein Bewusstsein sensibilisieren.

Ziel des Ganzen ist es, seinen negativen inneren Monolog mit positivem Self-Talk zu ersetzen.
Dein Unterbewusstsein unterscheidet generell nicht zwischen dem was du selbst zu dir sagst und dem, was andere zu dir sagen.

In diesem Zusammenhang ist bei vielen Menschen die Anwendung von positiven Affirmationen sehr beliebt. Wie du positive Affirmationen richtig anwendest, erklärt dir Anchu Kögl in seinem Beitrag.

3. Dankbarkeit

Für mich ist das Praktizieren von Dankbarkeit eines der mächtigsten Werkzeuge, um mich in positive Stimmung zu versetzen.

Früher war es für mich fast unmöglich für irgendetwas dankbar zu sein. Vielmehr war ich damit beschäftigt die Umwelt für meine Probleme verantwortlich zu machen. Zugegeben, es war für mich als traumatisiertes Kind mit durchgehend depressiver Grundstimmung auch keine einfache Angelegenheit.

Dabei ging es mir in vielerlei Hinsicht besser als den meisten Menschen auf der Welt.
Man nehme allein das Dach über den Kopf und das Privileg, nie hungern zu müssen.

Du kannst klein anfangen, indem du ein Tagebuch führst und dir jeden Tag 5 Minuten nimmst, um aufzuschreiben, wofür du dankbar bist. Das können die Menschen in deinem Leben sein, deine Gesundheit oder auch ein neuer Tag.

Viele gute Dinge in unserem Leben vergessen wir, weil es uns leichter fällt, uns auf die negativen Sachen zu konzentrieren. Praktiziere Dankbarkeit und dein Leben sieht gar nicht mehr so schlimm aus, wie du vielleicht zuvor angenommen hast. Außerdem  dadurch deine Widerstandsfähigkeit in Krisensituationen, wie die Resilienzforschung bereits gezeigt hat.

Und falls dich das nicht bereits überzeugt hat, haben die Dankbarkeitsforscher Robert Emmons und Michael McCullough weitere Vorteile herausgefunden:

  • Erhöhte Vitalität und Energie
  • Stärkung der körperlichen und mentalen Wohlbefinden
  • Mehr Optimismus

4. Ziele und Visionen

Ziele setzen bedeutet, das Leben in die eigene Hand zu nehmen und in die für sich richtige Richtung zu lenken. Wer sich Ziele setzt, nimmt aktiv am Leben teil und steigert damit seine Motivation und sein Wohlbefinden.

Das Setzen von Zielen führt zu erhöhter Leistung und Selbstwirksamkeit und bringt somit auch Erfolg und Zufriedenheit. Das Ergebnis positiver Erfolgserlebnisse: unser Selbstvertrauen und unser Selbstwertgefühl steigen.

Wer hingegen sein „Warum“ im Leben nicht kennt und mehr oder weniger ziellos umher irrt, verfällt schnell in den Alltagstrott. Durch eine passive und eher abwartende Haltung dem Leben gegenüber fühlen wir uns schneller hilflos und ohnmächtig.

Manchmal sind wir sogar von der unzutreffenden Annahme überzeugt, ohnehin nichts tun zu können, was unser Leben positiv beeinflusst. Und oftmals ist es auch die in unserer Natur verankerte Scheu vor Veränderungen, die uns zurückhält, Ziele zu setzen und zu erreichen.

Ich schreibe meine Ziele in regelmäßigen Abständen auf und setze mich aktiv mit ihnen auseinander. Von Zwischenzielen bis hin zum Visualisieren der Zielerreichung. Das hält mich fokussiert und motiviert.

Mache dir am besten täglich eine To-Do Liste und schreibe auch die kleinen Dinge auf. Ich weiß, Rechnungen bezahlen oder Behördengänge sind nicht mega spannend – aber was erledigt ist, ist erledigt. Selbst das Umsetzen von scheinbar unbedeutenden To Do’s verbucht unser Gehirn als befriedigendes Erfolgserlebnis.

Größere Ziele im Leben erfordern natürlich mehr Planung, Kraft und Ausdauer. Je schwieriger aber das Ziel, desto größer ist am Ende der Kick für dein Selbstbewusstsein. Das einzig Wichtige, was dabei zu beachten ist: Step by Step und auch die kleine Erfolge würdigen.

5. Herztaten

Dinge zu tun, die den eigenen Werten entsprechen, erfüllen einfach unser Herz. Sie versetzen uns in gute Stimmung und sorgen dafür, dass wir uns rundum besser fühlen.

Wenn wir stattdessen Dinge tun, die nicht unseren Werten entsprechen, mindert dies unser Selbstwertgefühl. Alle Dinge, die wir eigentlich nicht gut heißen wie z. B. Lügen und Heimlichtuereien führen direkt zu Scham- und Schuldgefühlen.

Das Tolle: Kleine Herztaten nehmen oft gar nicht viel Zeit oder Mühe in Anspruch.

  • Wann hast du das letzte Mal jemanden aufrichtig gedankt, vielleicht sogar in Form eines kleinen Briefes?
  • Wie wäre es, wenn du deinen alten Freund mal wieder anrufst und einfach nur fragst, wie es ihm geht?
  • Wie oft entschuldigst du dich bei anderen, wenn du einen Fehler gemacht hast?
  • Nimmst du dir manchmal aktiv Zeit – nur für dich – und kümmerst dich um deine Bedürfnisse?

Du kannst dich auch ehrenamtlich betätigen, anderen bei einer Sache helfen oder einfach jemanden eine Freude machen. Ein weises Sprichwort aus Indien besagt:

Das Lächeln, das du aussendest, kehrt zu dir zurück.

Ich erlebe es in alltäglichen Situationen immer wieder: Sei einfach liebevoll zu dir, zu deinen Mitmenschen und deiner Umwelt und es wird tausendfach zu dir zurückkommen.

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Diese 5 Gewohnheiten unterstützen dich dabei, mehr von den guten Dingen in dein Leben zu integrieren.

Sie zeigen dir, dass das Leben wertvoll ist und du aktiv an deinem Glück arbeiten kannst.
Sie helfen dir, positive Energie in dein Leben zu ziehen und mit mehr Freude am Leben und an anderen Menschen teilzuhaben.

Etwa 10-20 Minuten täglich reichen, um aus kraftvollen Aktionen feste Gewohnheiten zu machen. Aber das tägliche Praktizieren ist gar nicht das Schwierige an der Sache.

Die wahre Herausforderung liegt darin, eine klare Entscheidung zu treffen.

Der feste Entschluss, alles Negative hinter dir zu lassen und von nun an positiv in die Zukunft zu blicken, ist der Grundbaustein für dein lebendiges und freies Leben.

Wofür entscheidest du dich?

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