Alkohol ist ein fester Bestandteil unserer Gesellschaft und gehört bei vielen Feierlichkeiten und Anlässen einfach dazu. Ob ein Glas Wein zum Abendessen, ein Bier zum Fußballspiel oder ein Glas Sekt zum Geburtstag – Alkohol ist ein Sinnbild für Geselligkeit, Spaß und gute Laune.

Auch wenn bekannt ist, dass erhöhter Konsum ungesund ist, wird Alkohol meist mit einer positiven Erfahrung in Verbindung gebracht. Das Thema »Alkoholismus« wird hingegen – wenn überhaupt – eher reserviert und abwehrend betrachtet. Dabei ist Alkoholsucht weit verbreitet: Deutschlandweit sind etwa 1,8 Millionen Menschen alkoholabhängig. Weitere 1,6 Millionen betreiben Alkoholmissbrauch, das heißt sie konsumieren in einem gesundheitsschädlichen Ausmaß.

Trotzdem ist Alkoholabhängigkeit in unserer Gesellschaft nach wie vor ein großes Tabuthema. Aber was ist eigentlich genau unter Alkoholismus zu verstehen und ab wann wird der Konsum von Alkohol problematisch? Wie lassen sich darüber hinaus die Anzeichen einer Sucht erkennen?

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Alkoholismus in der Gesellschaft

Unsere Gesellschaft tut sich schwer mit den Themen »Sucht« und »Alkoholismus«. Fakt ist aber: Alkoholismus ist eines der großen Gesundheitsprobleme unserer Zeit.

Dies hängt zum einen mit dem hohen und weit verbreiteten Alkoholkonsum in unserer Gesellschaft zusammen. Zum anderen herrschen völlig unklare Regeln und Grenzen im Umgang mit Alkohol. In Deutschland ist Alkohol ganz offiziell nahezu überall und zu jeder Zeit unbegrenzt erhältlich, sowohl für Erwachsene als auch für Jugendliche ab 16 Jahren.

Zudem sind sämtliche Trink-Bräuche weit verbreitet: Wetttrinken, das Trinken von hochprozentigen Spirituosen, übermäßiges »Katertrinken« oder auch wiederholte Räusche. Für den Einzelnen gibt es demnach keine klaren Richtlinien für einen verantwortungsvollen Kontakt mit Alkohol.

Niemand sagt gerne: »Ich bin Alkoholiker.«

Alkoholkonsum ist von großer sozialer Bedeutung und gehört sozusagen zum täglichen Leben dazu. Selbst wer über viele Jahre ein riskantes und ungesundes Trinkverhalten aufweist, wird von seiner Umwelt erst wahrgenommen, wenn er bereits eine dauerhafte Alkoholabhängigkeit entwickelt hat. Kritik und Hilfe seitens der Angehörigen oder Freunde kommt somit erst viel zu spät. Die Sucht des Betroffenen ist dann meistens schon so weit fortgeschritten, dass ein »normaler« Alkoholkonsum für ihn nicht mehr möglich ist.

Wer Alkoholiker ist, gilt oft (zu Unrecht!) als willensschwacher, charakterloser und unkontrollierter Mensch. Insbesondere in einer Gesellschaft wie unsere, in der Begriffe wie »Leistung«, »Erfolg« und »Charakterstärke« eine übergeordnete Rolle spielen. Es ist daher verständlich, dass Alkoholkranke ablehnend auf das Thema Alkoholabhängigkeit reagieren und gleichzeitig ihre Probleme leugnen oder Fakten vertuschen.

Sowohl für viele Betroffene als auch Angehörige ist es typisch, übermäßigen Alkoholkonsum (oftmals über mehrere Jahre) zu vertuschen und geheim zu halten. Die hohe Anzahl der Alkoholkranken spricht für sich: Die Alltagsdroge Alkohol gehört (gemeinsam mit Tabak) zu den in unserer Kultur am weitesten verbreiteten Suchtmitteln.

Erfahre hier mehr über die aktuelle Alkoholproblematik unsere Gesellschaft.

Definition und Krankheitsbild

Alkoholismus (Alkoholabhängigkeit, Alkoholsucht) bezeichnet eine dauerhafte Verhaltensstörung, bei der Alkohol über das soziale Maß hinaus konsumiert wird. Daraus resultiert sowohl eine körperliche als auch psychische Abhängigkeit vom Alkohol. Betroffene sind langfristig nicht mehr in der Lage, ihren übermäßigen Alkoholkonsum dauerhaft zu stoppen.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) unterscheidet zwischen Alkoholismus und Alkoholmissbrauch, wobei letzteres die Vorstufe zur Alkoholsucht kennzeichnet. Missbrauch liegt immer dann vor, wenn noch keine Abhängigkeit besteht, aber deutlich mehr Alkohol konsumiert wird, als empfohlen und es dabei zu ersten psychischen, körperlichen oder sozialen Auswirkungen kommt.

Beispiele hierfür sind Gesetzeskonflikte wie betrunken Autofahren oder Beziehungsstreit. Der Übergang zu einer Sucht verläuft in der Regel fließend und schleichend.

Alkoholabhängigkeit erkennen: 6 offizielle Warnhinweise

Die Entwicklung in eine Abhängigkeit erstreckt sich lange Zeit unter der Oberfläche und bleibt dem Betroffenen und seiner Umwelt zunächst verborgen. Erst in einem späten Stadium fällt der Betroffene wegen seines übermäßigen Konsums auf und wird von Angehörigen und Freunden auf sein Problem hingewiesen. Fundamentale negative Folgen wie Leberschäden oder Führerscheinverlust liegen oft bereits vor.

Betroffene und Angehörige fragen sich dann bestürzt, wie alles »nur so weit kommen konnte«. Meist ist es in diesem Stadium schon zu spät, sich aus eigener Kraft aus der Sucht zu befreien. Durch den Suchtforscher Elvin Morton Jellinek wird Alkoholismus seit Mitte der 1950er Jahre weltweit als eine Krankheit anerkannt.

Nach Definition der WHO sind Alkoholiker

»exzessive Trinker, deren Abhängigkeit vom Alkohol einen solchen Grad erreicht hat, dass sie deutliche geistige Störungen oder Konflikte in ihrer körperlichen und geistigen Gesundheit, ihren mitmenschlichen Beziehungen und ihren sozialen und wirtschaftlichen Funktionen aufweisen, oder sie zeigen Anzeichen einer solchen Entwicklung; daher brauchen sie Behandlung«.

Offiziell wurden sechs Kriterien festgelegt, die auf eine Sucht schließen lassen. Jedes der unten aufgeführten Warnhinweise kann dabei im Einzelnen als deutliches Alarmsignal verstanden werden. Maßstab für die Diagnose einer Abhängigkeit ist die Erfüllung von drei oder mehr Kriterien. Trifft dies über einen längeren Zeitraum zu, kann in der Regel von einer Abhängigkeitserkrankung gesprochen werden:

  • sog. »Craving« – Starkes oder zwanghaftes Verlangen, Alkohol zu konsumieren
  • Einschränkung der Kontrollfähigkeit hinsichtlich Menge, Beginn oder Ende des Konsums (es wird mehr oder länger konsumiert, als geplant; es gelingt auch nicht, den Konsum zu verringern oder zu kontrollieren)
  • Körperliche Entzugserscheinungen bei Konsumstopp oder Reduktion (Zittern, Schwitzen, Übelkeit, Unwohlsein)
  • Erhöhte Toleranz (größere Mengen Alkohol sind nötig, um die gewünschte Wirkung zu erlangen)
  • Fokussierung auf Alkohol (Vernachlässigung anderer Interessen zugunsten des Alkoholkonsums)
  • Anhaltender Konsum trotz gesundheitlicher und sozialer Folgeschäden wie Trennung, Verlust des Arbeitsplatzes und Krankheit (der Betroffene ist sich meistens über die Art und das Ausmaß des Schadens bewusst)

Psychische Abhängigkeit

Eine psychische Abhängigkeit liegt demnach vor, wenn das gesamte Denken auf den Alkoholkonsum zentriert ist. Dazu zählt auch das Bedürfnis, sich Alkohol unter allen Umständen zu beschaffen.

Das Trinken dient anfangs noch dazu, sich in einen angenehmen Zustand des Wohlbefindens und Losgelöstseins zu versetzen.nAuch das Unterdrücken von negativen Gefühlen und Problemen spielt dabei oftmals eine Rolle.

Mit der Zeit geht es jedoch vermehrt um die Linderung der unerwünschten Folgen nach Konsumstopp (emotionale Niedergeschlagenheit und körperliche Begleiterscheinungen). Der typische Teufelskreis von Alkoholsucht entsteht. Für Alkoholkranke ist Alkohol nunmehr Mittelpunkt des Lebens, während soziale und persönliche Interessen gleichzeitig immer weiter abnehmen.

Körperliche Abhängigkeit

Von körperlicher Abhängigkeit spricht man insbesondere, wenn eine langfristige Erhöhung der Toleranz gegenüber Alkohol eintritt. Der Körper beginnt, sich an das Suchtmittel als auch an die Entzugserscheinungen zu gewöhnen. Die Dosis muss folglich gesteigert werden, um weiterhin die gewünschte Wirkung erzielen zu können.

Daraus resultieren stärkere Abstinenzsymptome bei Unterbrechung der Alkoholzufuhr, die wiederum nur durch erneute Zufuhr gemildert werden können. Der Betroffene ist bereits nach geringen Mengen nicht mehr in der Lage, seinen Konsum zu kontrollieren. Schwere und zum Teil lebensgefährliche Rauschzustände sind die Folge.

Wieviel Alkohol ist erlaubt?

Allgemein ist eine strikte Abgrenzung zwischen unproblematischem Alkoholgenuss, missbräuchlichem Konsum und tatsächlicher Alkoholsucht schwierig. Die Entwicklung zu einer Abhängigkeit von Alkohol verläuft immer individuell, schleichend und über einen langen Zeitraum hinweg.

Als grober Anhaltspunkt für risikoarmen Konsum raten Mediziner, pro Tag nicht mehr als 20g (Frauen) bzw. 30g (Männer) reinen Alkohol zu sich zu nehmen. Das entspricht in etwa einem 0,2l Glas Wein bei Frauen und zwei 0,3l Gläsern Bier bei Männern. Dabei sollte allerdings an mindestens zwei bis drei Tagen die Woche gänzlich auf Alkohol verzichtet werden, um eine Gewöhnung zu vermeiden.

Formen des Alkoholismus: Trinker Typen

Nicht immer fallen Suchtkranke durch Rauschzustände auf. Alkoholabhängigkeit kann bereits durch regelmäßigen Konsum kleinerer Mengen beginnen. Alkoholismus ist demnach von außen oft nicht bemerkbar. Sind Betroffene beispielsweise weiterhin leistungsfähig (regelmäßiges Arbeiten gehen), spricht man von einem funktionierenden Alkoholiker.

Elvin Morton Jellinek hat während seiner Forschungen festgestellt, dass Alkoholkranke unterschiedliche Formen im Trinkverhalten aufweisen. Anzumerken ist dabei, dass die aufgeführten Einteilungsmerkmale – wie bei fast allen Kategorisierungen – nicht immer vollständig zutreffen und Suchtkranke nicht immer pauschal einem Typ zugeordnet werden können.

Zwischen den einzelnen Typologien gibt es demnach sowohl Übergangsformen als auch individuelle Mischtypen. Die Einteilung ist ebenso wenig statisch. So entwickelt sich häufig der Alpha-Trinker langsam zum Gamma-Trinker und der Beta-Trinker mit der Zeit zum Delta-Trinker. Statistisch gesehen sind Gamma-Trinker in Deutschland am auffälligsten und am häufigsten anzutreffen.

Alpha-Trinker

Alpha-Trinker sind Problem-, Konflikt- und Erleichterungstrinker. Sie trinken, um seelische Belastungen wie Depressionen, Stress oder Frustration zu bewältigen. Es kommt während des Konsums zu keinem Kontrollverlust, das heißt Alpha-Trinker sind noch in der Lage, für eine gewisse Zeit abstinent zu bleiben.

In diesem Sinne besteht keine körperliche Sucht, sehr wohl aber eine psychische Abhängigkeit. Es besteht für Konflikttrinker die Gefahr, in ein Gamma-Trinkverhalten überzugehen.

Beta-Trinker

Hierunter versteht man Gelegenheits-, Wochenend- und Fernsehtrinker. Ihr Trinkverhalten wird durch soziale Umstände bedingt und begünstigt. Es lässt sich zwar kein regelmäßiger, dafür aber exzessiver Alkoholkonsum in Gesellschaft oder zu Feierlichkeiten erkennen.

Beta-Trinker sind weder körperlich noch psychische vom Alkohol abhängig, es kann allerdings zu den üblichen körperlichen und geistigen Folgeschäden kommen. Man spricht in diesem Zusammenhang bereits von Alkoholmissbrauch. Gelegenheitstrinker sind suchtgefährdet und können sich zum Delta-Trinker entwickeln.

Gamma-Trinker

Gamma-Trinker sind Suchttrinker und gelten als die »klassischen« Alkoholiker. Es besteht bereits eine körperliche, vor allem aber eine starke psychische Abhängigkeit vom Alkohol. Süchtige Trinker sind durchaus noch in der Lage, über gewisse Zeiträume hinweg abstinent zu bleiben und sind deshalb oft davon überzeugt, noch nicht abhängig zu sein.

Das erste Glas löst jedoch immer häufiger ein scheinbar unstillbares Verlangen nach mehr aus. Betroffene verlieren somit nach und nach die Fähigkeit, mit dem Trinken aufhören zu können. Sowohl Vollräusche als auch unauffällige Trinkphasen wechseln sich häufig ab.

Es kommt zur bekannten Toleranzsteigerung und der Konsum hat bereits negative körperliche und soziale Folgen. Abstinenzphasen sind geprägt von Entzugserscheinungen, wie Zittern, Schweißausbrüche, und Krampfanfälle.

Delta-Trinker

Gewohnheits- oder Spiegeltrinker sind deutlich durch eine körperliche Abhängigkeit gezeichnet und benötigen zur Aufrechterhaltung ihres »Wohlbefindens« immer einen gewissen Alkoholpegel. Die Betroffenen sind nicht mehr in der Lage, abstinent zu bleiben.

Das Trinken wird zur täglichen Gewohnheit, um Entzugssymptomen vorzubeugen. Es kommt kaum zu übermäßigen Trinkexzessen, da Spiegeltrinker selten die Kontrolle über ihre Trinkmenge verlieren. Sie sind so gut wie nie völlig berauscht, dadurch fällt ihre starke Abhängigkeit im näheren Umfeld selten auf.

Epsilon-Trinker

Sog. Quartalstrinker sind über Wochen und Monate hinweg völlig abstinent oder trinken zwischenzeitlich so kontrolliert, wie ein Nichtalkoholiker. Es folgen allerdings Intervalle mit exzessivem Alkoholkonsum und totalem Kontrollverlust. Ein akuter Rausch oder komatöse Zustände sind dabei nicht selten.

Übermäßige Trinkphasen können tagelang fortgeführt werden und führen teilweise zu körperlichen Zusammenbrüchen oder vorübergehendem Gedächtnisschwund. Es kommt oftmals zu schweren sozialen Folgen oder körperlichen Schäden. Quartalstrinker sind vom Alkohol psychisch abhängig.

Verlauf der Alkoholkrankheit

Eine Alkoholerkrankung entwickelt sich stets fortlaufend und lässt sich (nach Jellinek) in vier Phasen unterteilen. Insbesondere die ersten beiden Phasen werden von den meisten Betroffenen und Angehörigen kaum wahrgenommen. Wenn überhaupt, wird die Krankheit aus diesem Grund oftmals erst im dritten Stadium erkannt.

Voralkoholische Phase

Bezeichnet wird hier das »normale« und weit verbreitete »automatische« Alkohol trinken beim Essen, Fernsehen, festlichen Anlässen usw. Die meisten Menschen verbleiben in dieser unbedenklichen Phase des gesellschaftlichen Trinkens, einige hingegen gehen allerdings zu Alkoholmissbrauch und Alkoholismus über. Sie trinken häufiger und mehr als andere. Sie trinken Alkohol aufgrund seiner Wirkung wie Erleichterung oder dem verdecken von Problemen. Es ebnet sich somit der Weg in die Anfangsphase.

Anfangsphase

Hier vollzieht sich die Entwicklung von Gefährdung zur Abhängigkeit. In dieser Phase kommt es bereits zu »Blackouts« (Gedächtnislücken) während der Trinkperioden. Außerdem suchen Betroffene vermehrt Gelegenheiten, Alkohol ohne Wissen ihres Umfelds zu trinken (heimlichen Trinken).Auch die Gedanken kreisen nun häufig um Alkohol. Dieses Verhalten verunsichert die Betroffenen oftmals und es kommt durch den zunehmenden Konsum zu Gewissensbissen. Die Kontrolle über das eigene Trinkverhalten versagt allmählich.

Kritische Phase

Betroffene rutschen immer tiefer in die Sucht. Typisches Verhalten zeigt sich im Rechtfertigen des Konsums, wachsendem Desinteresse an alternativen Aktivitäten oder Freizeitbeschäftigungen, Streitereien in der Familie und Problemen am Arbeitsplatz.

Ebenso wird die Ernährung vernachlässigt und das Trinken beginnt vielfach bereits am Morgen oder Vormittag. Wird der Alkoholkonsum gestoppt, kommt es zu verschiedenen Entzugserscheinungen wie Schweißausbrüchen, Brechreiz und Zittern. Es hat sich neben der psychischen Abhängigkeit ebenfalls eine körperliche Abhängigkeit entwickelt. Die kritische Phase kann sich über Jahre hinweg ereignen, bevor sie an die chronische Phase anschließt.

Chronische Phase

Die letzte Phase des Alkoholismus zeigt sich in – oftmals tagelangen – Rauschzuständen. Typischerweise zeigen sich nun auch die organischen Schäden des Gehirns (erhebliche Gedächtnisstörungen, Veränderung der Persönlichkeit) durch den jahrelangen schädlichen Alkoholkonsum.
Es kommt mit der Zeit zum sog. »Toleranzbruch«, in dem Alkoholkranke letztlich nur noch eine geringe Menge Alkohol benötigen, um den Pegel zu erreichen, der früher lediglich mit großen Alkoholmengen erreichbar war. Bei einem Toleranzbruch bricht die Alkoholverträglichkeit nahezu komplett zusammen. Betroffene sind in diesem Endstadium der Krankheit meist nicht mehr arbeitsfähig.

Fazit

Wie zu Anfang dieses Artikels erwähnt, gehört Alkoholkrankheit zu den größten Gesundheitsproblemen unserer Zeit. Trotz der Jahrhunderte langen Verfestigung von Alkohol in unsere Kultur, ist Alkoholismus hingegen eine Problematik, über die nicht offen gesprochen wird.

Dabei sind nicht nur Alkoholkranke von den Folgen der Sucht betroffen, auch ihr nahes Umfeld wie Familie und Freunde leiden unentwegt mit. Und weil es sich bis heute um ein Tabuthema handelt, bedauerlicherweise immer im Stillen.

Aus diesem Grund ist eine ausgiebige Aufklärung über diese tückische und langwierige Suchtkrankheit für unsere Gesellschaft besonders wichtig und zudem längst von höchster Dringlichkeit.

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Grundlage dieses Artikels bilden die Bücher „Wenn Alkohol zum Problem wird“ von Michael Soyka und „Lieber schlau als blau“ von Johannes Lindenmeyer. Foto: unsplash.com

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